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Erholsame Matratzen

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Der Matratzenratgeber - Jetzt Erholsamer schlafen

Einen großen Teil unserer Lebenszeit verbringen wir im Bett. Eine Matratze, die gemütlich bettet, gleichzeitig aber auch gesundheitliche Schäden vermeidet, ist dabei unerlässlich. Ob weich oder hart, Federkern oder Gelschaum – die Wahl nach der richtigen Schlafunterlage bleibt ganz den persönlichen Schlafgewohnheiten überlassen. Schlafposition, Härtegrad und Stabilität – wir von Möbel Boss wissen worauf es beim Kauf von Matratzen ankommt.

Regenerierende Matratzen für einen entspannten Schlaf

So individuell wie jeder Körper ist, so abgestimmt müssen auch die Matratzen sein, damit sich der Körper in seinem wohlverdienten Schlaf optimal regeneriert. Oftmals muss die richtige Entscheidung für die perfekte Matratze in wenigen Minuten getroffen werden. Die äußeren Einflüsse sind dabei auch noch völlig andere, als im Schlaf. Werden Matratzen getestet, befindet sich der Proband in wachem Zustand, trägt Alltagskleidung und testet in der Öffentlichkeit. Wie erholsame Matratzen am Ende tatsächlich sind, stellt sich erst nach einigen Wochen heraus. Wir haben wertvolle Tipps für Sie, wie Sie das richtige Modell, den optimalen Härtegrad und die perfekte Größe für eine ganzheitliche Erholung finden.

Warum ist die Wahl der Matratze so wichtig?

Falsche Matratzen können eine Vielzahl von Beschwerden hervorrufen. Ein erholsamer Schlaf lädt Körper und Geist für die bevorstehenden Aufgaben auf. Die Bandscheiben sollen sich neu generieren, damit wir fit in den Tag starten können, ein gesunder Schlaf erfrischt zudem die grauen Zellen im Hirn. Die unterschiedlichen Liegepositionen, das Körpergewicht und die Beschaffenheit von Matratzen haben Einfluss auf den Erholungswert. Deshalb ist es wichtig, beim Kauf nicht den Preis entscheiden zu lassen, sondern vielmehr auf den Komfort zu achten. Chronische Kopfschmerzen oder Wirbelsäulenschmerzen haben mit der perfekten Matratze keine Chance.

Etwa ein Drittel unserer Lebenszeit verbringen wir im Bett, daher ist die Wahl der richtigen Matratze besonders wichtig. Rückenschmerzen und verspannte Muskeln verhindern eine ausreichende Erholung. Daher sind beim Kauf von neuen Matratzen einige wichtige Dinge zu beachten.

Darauf müssen Sie beim Kauf von Matratzen achten

Generell gilt: nach sieben bis zehn Jahren sollten Matratzen ausgetauscht werden, da die Schlafunterlagen dann sprichwörtlich durchgelegen sind. Die Wahl der Matratzen hängt in erster Linie von Ihrer ganz persönlichen Liegeposition und dem Härtegrad ab. Bequemes Liegen ist wichtig, für die Matratzenwahl sollte jedoch immer die Gesundheit im Vordergrund stehen.

Beim Kauf einer Matratze können Sie zwischen vier verschiedenen Typen abhängig von Ihrer persönlichen Schlafposition wählen: Federkernmatratzen, Gelmatratzen, Boxspringmatratzen oder Kaltschaummatratzen. Die Härtegrade werden in fünf Unterteilungen vorgenommen. Zusätzlich nehmen bereits bestehende Beschwerden und Allergien Einfluss auf die Kaufentscheidung.

Die wichtigsten Aspekte beim Kauf einer Matratze:

  • Größe und Gewicht
  • Körperbau
  • Vorhandene Beschwerden beim Schlafen
  • Wohlfühl-Schlafposition
  • Persönliches Härte-Empfinden
  • Beschaffenheit der Matratzen

Die richtige Matratzengröße finden

Die Größe der Schlafunterlage richtet sich vor allem nach der Größe des Bettes. Standard sind 90 x 200 cm. Sie sind perfekt für Einzelbetten, zwei davon können ideal in einem Doppelbett untergebracht werden. Für einen angenehmen Schlafkomfort sorgen Doppelbettmatratzen mit einer Breite von 180 cm ohne lästige Besucherritze. Viele Matratzen sind auch in Sondergrößen erhältlich. Besonders Menschen mit einer Körpergröße von mehr als 2 Metern sind mit extralangen Schlafunterlagen gut beraten. Babys und Kleinkinder erleben die nötige Nestwärme mit 70 x 140 cm-Matratzen. Generell gilt: Bei allen Matratzen sollte am Kopf- und Fußende etwa ein Raum von 10 Zentimetern vorhanden sein.

Welcher Härtegrad ist optimal?

Den optimalen Schlafkomfort bieten Matratzen, in denen man weder versinkt noch die sich wie ein Brett anfühlen. Die bevorzugte Liegeposition und das individuelle Härte-Empfinden spielen zusätzlich eine Rolle beim Kauf von Matratzen.

Die Matratzen bei Möbel Boss sind in fünf unterschiedliche Härtegrade eingeteilt. Eine einheitliche Norm ist nicht vorhanden. Das eigene Empfinden bestimmt im Normalfall die individuelle Härte. Experten raten aus medizinischen gründen zu einer härteren Matratze, der Spielraum ergibt sich häufig in der jahrelangen Nutzung von selbst.

Den richtigen Härtegrad finden

Der optimale Härtegrad ist nicht einheitlich genormt und für jeden Menschen sehr individuell, da die Gewichtsverteilung unterschiedlich sein kann. Große Menschen verteilen die Masse großflächiger, kleiner Menschen liegen vor allem in der Mitte der Matratze. Auch der Körperbau spielt eine Rolle. Die Beschaffenheit des Beckens und der Schultern nimmt Einfluss auf den Härtegrad. Breiter gebaute Körperteile sollten soweit in die Matratzen einsinken können, dass die Wirbelsäule in jeder Liegeposition stabilisiert ist.

Ein falscher Härtegrad kann zu schmerzhaften Folgen führen. Sind die Matratzen zu weich, hängt die Wirbelsäule durch und das führt zu Verspannung. Bei einer harten Matratze sind Nackenverspannungen eine Folge, zudem wird je nach Liegeposition ein Druck auf die Liegestellen ausgeübt und es kommt zu Durchblutungsstörungen.

Die Unterschiede der einzelnen Härtegrade

Härtegrad 1:
Die Matratzen des Härtegrad H1 sind für ein Körpergewicht bis 50 kg geeignet. Sie vermitteln eine sehr weiches Liegegefühl.
Härtegrad 2:
Einen weichen Schlaf erzeugen Matratzen mit dem Härtegrad H2. Der Richtwert für des Körpergewicht liegt bei etwa 70 kg.
Härtegrad 3:
Den Härtegrad H3 sollten Sie wählen, wenn sie zwischen 70 und 100 kg wiegen und mittelfest liegen möchten.
Härtegrad 4:
Die zu einem Maximalgewicht von 130 kg eignet sich der Härtegrad H4. Darauf liegen sie zudem hart.
Härtegrad 5:
Schwere Menschen über 130 kg sind mit Matratzen des Härtegrades H5 gut beraten. Das Liegegefühl dabei ist sehr hart.

Liegezonen bei Matratzen

Jede Matratze ist in unterschiedliche Liegezonen aufgeteilt, die sich aus den Belastungen durch den Körperbau ergeben. Schwerere Bereiche wie Schultern und Gesäß müssen tiefer in die Matratzen einsinken, damit die Wirbelsäule ihre normale anatomische Form behält. Die unterschiedlichen Liegezonen unterstützen eine natürliche Schlafposition und beugen schmerzhaften Beschwerden vor. In den Liegezonen ist das Innere der Matratze entsprechend verstärkt, damit auf den Körper kein Druck entsteht.

Für den Schlafenden sind die einzelnen Liegezonen nicht spürbar, auch bedeuten mehr Liegezonen keinen größeren Komfort. Sie sind dem unterschiedlichen Körperbau geschuldet. Größere Menschen füllen eine Matratze mehr aus, benötigen somit auch mehr Liegezonen. Bei kleineren Menschen ist die belastete Zone hauptsächlich die Mitte der Matratze. Eine 7-Zonen-Matratze passt auf den Großteil aller Erwachsenen.

Was für Liegezonen gibt es?

7-Zonen-Matratzen:
Die verstärkten Zonen befinden sich hier im Bereich des Kopfes, da er eine stabile Stütze benötigt. Die zweite Zone befindet sich im Schulterbereich und ist besonders weich, damit kein Gegendruck entsteht. Der Lendenbereich muss in der dritten Zone wieder etwas mehr gestützt werden, der Hüftbereich in der vierten Zone ist weicher. Die Zonen fünf, sechs und sieben sind hingegen identisch zu den Zonen drei, zwei und eins, damit die Matratzen auch problemlos gedreht werden können.
5-Zonen-Matratzen:
Der Unterschied zu herkömmlichen 7-Zonen-Matratzen besteht darin, dass die Festigkeit im Kopfbereich ausgelassen ist. Eine genaue Zoneneinteilung ist nicht vorhanden, die Körperschwerpunkte werden individuell abgebildet. 5-Zonen-Matratzen sind meist vico-elastische Matratzen.
3-Zonen-Matratzen:
Preiswerte Modelle greifen meist auf eine 3-Zonen-Technologie zurück. Von der Mitte gespiegelt, schützen verstärkte Festigkeiten den Becken- und Schulterbereich sowie das Fußende.

Unterschiedliche Matratzenarten

 

Beim Kauf von neuen Matratzen sind nicht nur Härtegrad und Liegezonen entscheidend, vor allem die Matratzenart muss sorgfältig ausgewählt werden. Vier unterschiedliche Typen stehen Ihnen dabei bei Möbel Boss zur Verfügung. Dabei ist von besonderer Bedeutung, dass die Matratze passend zur Schlafposition und dem Schlafverhalten ausgesucht wird. Abhängig vom Material können sich Matratzen punktgenau an die Position des Seiten-, Rücken- oder Bauchschläfers anpassen. Körperliche Beschwerden werden vermieden, der Schlaf wird erholsam und regenerierend. Der Kern der Matratzen ist nach speziellen Fertigungsmethoden hergestellt und auf die Bedürfnisse des Schlafenden angepasst. Faktoren wie Gewicht, Körperbau, Transpiration oder persönliches Liegeempfinden beeinflussen die Entscheidung zu einer bestimmten Matratzenart.

 

Matratzentypen im Überblick

Typ Aufbau Eigenschaften Geeignet für
Kaltschaummatratze Im Inneren der Matratze befindet sich ein Kern aus Kaltschaum
Bei der Herstellung wird die Rohmasse in eine Form gegeben und anschließen ausgehärtet
Für die verschiedenen Liegezonen werden entsprechende Einschnitte vorgenommen
Geringes Eigengewichtet
Hohes Maß an Elastizität
Hohe Stützkraft
Optimale Wärmeisolation
Unruhige Schläfer
Personen mit einem Körpergewicht bis 90 kg
Geringe Transpiration
Federkernmatratze Im Inneren stabile Stahlfedern
von einer Polsterung umschlossen
Unterschiedliche Drahtstärken sorgen für die verschiedenen Liegezonen
Festes bis mittelfestes Liegen
Langes Verharren in einer Liegeposition ruft keine Durchblutungsstörungen hervor
Gute Luftzirkulation
Günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis
Unruhige Schläfer auf Bauch oder Rücken
Personen mit einem hohen Körpergewicht
Hohe Transpiration
Gel-Matratze bestehen aus einem Visco-Schaumkern und einer Gelauflage
ist optimal in der Lage, Druckpunkte beim Schlafen zu erkennen
Der Schlafende sinkt dabei nicht zu tief in die Matratze ein
druckunempfindlich
passen sich dank der Auflage gut an den Körper an
Schwereloses Schlafgefühl
Menschen mit geringem Körpergewicht
Unruhige Schläfer
Boxspringmatratze bestehen aus einer Matratze und einem Topper
Streng genommen sind es zwei übereinanderliegende Federkerne
Der untere ersetzt dabei den Lattenrost
Individuell im Härtegrad zu verstellen
Angenehmes Schlafgefühl
Der Körper wird beim Liegen optimal entlastet und beugt Rückenschmerzen vor
Liegezonen sind nicht nötig
Senioren, da sie einen hohen Ein- und Ausstieg bieten
Unruhige Schläfer
Schläfer mit Wirbelsäulenschmerzen

Kaltschaummatratzen

Sie sind der Klassiker unter den Matratzen. Das aufgeschäumte Polyurethan wird in eine Form gegeben und ausgehärtet. Eine Kaltschaummatratze gibt punktgenau bei Belastung nach und sorgt dafür, dass der Schläfer nicht zu tief einsinkt. Gleichzeitig überzeugt die Matratze mit einer optimalen Luftzirkulation und einer ausreichenden Wärmeversorgung. Kaltschaummatratzen sind besonders langlebig und robust. Wenn Sie ein weiches Liegegefühl bevorzugen, ist eine Kaltschaummatratze genau die richtige Schlafunterlage. Nicht verwendet werden sollten die Matratzen allerdings bei einem hohen Körpergewicht und wenn Sie in der Nacht viel schwitzen.

Vorteile:

  • Geringes Eigengewicht
  • Punktgenaue Belastung
  • Gute Luftzirkulation und Wärmeisolierung
  • Ideal für Allergiker

Nachteile:

  • Nicht geeignet für Menschen, die nachts stark schwitzen und ein hohes Körpergewicht haben

Federkernmatratzen

Im Inneren des Matratzenkernes sind Spiralfedern verarbeitet, die das Körpergewicht abfedern. Der obere und untere Teil besteht aus einer Schutzschicht, meist aus Filz. Direkt unter dem Matratzenbezug befindet sich eine Schaumstoffauflage, die für den Liegekomfort sorgt. Im Bereich der Federkernmatratzen gibt es unterschiedliche Modelle. Bei Bonellfederkernmatratzen sind die einzelnen Federn miteinander verbunden. Die Spiralfedern bei Taschenfederkernmatratzen sind in Stoffhüllen eingenäht. Für mehr Flexibilität sorgen Tonnentaschenkernfedern, die eine bauchige Form aufweisen. Mit besonders kleinen Federn sorgen Micro-Taschenfederkerne für eine optimale Punktelastizität.

Vorteile:

  • Optimale Stützkraft des Körpers
  • Ideal für schwitzende Schläfer, da sie über eine sehr gute Belüftung verfügen

Nachteile:

  • Hohes Eigengewicht
  • Eignen sich nicht für verstellbare Lattenroste

Gel-Matratzen

Ähnlich wie bei einem Wasserbett sind Gel-Matratzen mit einer zähen Flüssigkeit gefüllt, die sehr anpassungsfähige Eigenschaften vorweisen kann. Die optimaleren Matratzen sind allerdings Gelschaummatratzen, die eine Schicht mit aufgeschäumtem Gelschaum und einen zusätzlichen Kern aus Kaltschaum besitzen. Dadurch maximiert sich die Stützwirkung und für die Wirbelsäule wird ein perfekter Gegendruck erzeugt. Eine Gelschaummatratze eignet sich nahezu für jeden Menschen. Allergiker oder Menschen, die viel schwitzen, werden sich ebenso wohlfühlen wie Schläfer mit einem bereits vorhandenen Rückenleiden. Im medizinischen Bereich werden Gelschaummatratzen bereits länger eingesetzt, da sie auch bei langen Liegephasen kaum Druckpunkte erzeugen.

Vorteile:

  • Perfekte Druckentlastung und optimale Durchblutung
  • Wirbelsäule wird gestützt
  • Ausgleichende Temperaturregulierung
  • Lange Lebensdauer

Nachteile

  • Bauchschläfer mit einem hohen Körpergewicht können oberflächlich einsinken
  • Nur mit einem Lattenrost nutzbar, der über enge Leistenabstände verfügt

Boxspringmatratzen

Luxuriösen Schlafkomfort bieten Boxspringmatratzen. Wie der Name schon sagt ist es eine Kombination aus einer Federkernmatratze – einer Box – die den Lattenrost ersetzt und einer zweiten Federkernmatratze. Die doppelte Federung sorgt für ein gemütliches Nachschwingen des Bettes. Dadurch ist sie außerdem extrem stabil und weist eine optimale Stützkraft auf. Die ideale Kombination von Boxspringmatratzen setzt sich aus einem Taschenfederkern und Tonnentaschenfederkern zusammen. Besonders Seitenschläfer und übergewichtige Personen erfreuen sind an einem neuen und erholsamen Schlafkomfort.

Vorteile:

  • Besonders geeignet für Senioren und Menschen mit Rückenschmerzen
  • Optimale Wärmeisolierung
  • Hoher Schlafkomfort
  • Individuelle Anpassung des Härtegrades

Nachteile

  • Luft- und Feuchtigkeitsaustausch nur bei entsprechender Höhe des Bettgestells
  • Hoher Pflegeaufwand

Unterschiedliche Schlafpositionen

Die Art und Weise, wie wir nachts schlafen, beschäftigt nicht nur die Psychologen, sondern ist auch beim Kauf einer Matratze entscheidend. Je nachdem, ob Sie Bauch- Rücken- oder Seitenschläfer sind, für jede Schlafposition gibt es die geeignete Matratze. Der Körper nimmt beim Schlafen automatisch eine Position ein, die er für richtig hält und die für ihn am erholsamsten ist.

Wichtig bei allen Positionen ist dabei, dass die Wirbelsäule optimal gestützt wird und nicht durchhängt. Das führt im schlimmsten Fall zu langwierigen Verspannungen im Nacken und Rückenbereich, aber unter keinen Umständen zu Erholung. Die Rückenwirbel müssen – ganz gleich, wie Sie am besten zur Ruhe kommen – eine gerade Linie bilden.

 

   

59 % schlafen in der komfortablen Seitenlage. Dabei verbessert sich die Atmung, der Rücken wird entlastet und der Körper kann so am Besten regenerieren. Matratzen für Seitenschläfer benötigen ausreichend Flexibilität und Elastizität, damit Schultern und Hüfte so weit einsinken können, dass für die Wirbelsäule eine Schonposition erreicht wird. Die ideale Matratze, unabhängig vom Fertigungsmaterial, hat für Seitenschläfer sieben Zonen.

 

Etwa 18 % aller Menschen schlafen auf dem Rücken. Meist wachen sie am Morgen in der gleichen Position auf, in der sie eingeschlafen sind. Für die richtige Matratze bedeutet das, dass besonders Gesäß und Schultern optimal einsinken müssen, um die Wirbelsäule zu stützen. Nahezu alle Matratzenarten sind für Rückenschläfer geeignet.

 

 

 

Nur 13 % schlafen in einer richtigen Bauchlage. Für den großen Teil ist die Position der stabilen Seitenlage am bequemsten. Bauchschläfer liegen sehr ungesund, da die Wirbelsäule ergonomisch nicht korrekt positioniert ist. Der obere Rücken wird überdehnt. Eine Matratze kann die Fehlstellung nicht komplett ausgleichen, allerdings können nahezu alle Matratzenarten eine Erleichterung verschaffen.

 

Was muss man bei gesundheitlichen Problemen berücksichtigen?

Matratzen sind dafür bekannt, Beschwerden an Rücken, Nacken oder Kopfschmerzen auszulösen. Doch viele Menschen sind bereits mit gesundheitlichen Problemen vorbelastet. Mit der richtigen Wahl der Matratze wird der für die Regeneration nötige Schlaf wieder erholsam. Bettlägerige greifen auf Dekubitusmatratzen zurück, die so gefertigt sind, dass keine Druckstellen am Körper entstehen.

Gelschaum-Matratzen sind ebenfalls ideal für Menschen, die krankheitsbedingt viel liegen müssen. Durch die gleichmäßige Druckverteilung des Gewichts auf dem zähflüssigen Gel wird die Wirbelsäule optimal gestützt und beanspruchte Körperstellen werden entlastet. Grundsätzlich ist auch hier der Schlüssel zu einem erholsamen Schlaf das persönliche Empfinden.

Auf dem Rücken schlafen ist vor allem bei magenbedingten Krankheiten wie Reflux eine Lösung die Beschwerden einzudämmen. Daher ist es in solch einem Fall unerlässlich, eine geeignete Rückenschläfer-Matratze zu finden und auch ein flaches Kopfkissen zu wählen, um damit beim Schlafen das durch die Magensäure bedingte Sodbrennen oder Aufstoßen zu verhindern.

Matratzen für Allergiker

Besonders für Allergiker ist die Auswahl einer neuen Matratze oft ein langwieriger Prozess. Ob Hausstaubmilben, Neurodermitis oder eine Vielzahl von Allergien – sie alle erschweren den Entscheidungsprozess. Damit Symptome wie Asthma, juckende Augen oder chronischer Husten möglichst nicht durch eine falsche Matratze hervorgerufen werden, empfiehlt es sich bei der Schlafunterlage auf Naturstoffe zurückzugreifen und chemische Substanzen nicht zu nutzen.

Im Vorfeld sollte natürlich geklärt werden, welche Inhaltsstoffe individuelle Allergien auslösen. Ist die Ursache gefunden, wählen sie die ideale Beschaffenheit aus und suchen beim Kauf von Matratzen anschließend die richtige Matratze angepasst an Ihre Schlafgewohnheiten und Liegebedürfnisse aus. Naturmatratzen erfüllen nahezu alle Anforderungen, die für eine Allergiker Matratze wichtig sind.

Die beste Matratze bei Rückenschmerzen

Häufig führt die falsche Matratze zu Rückenschmerzen, Verspannungen und einer Vielzahl an daraus resultierenden gesundheitlichen Problemen. Doch welche Matratze ist geeignet, wenn bereits im Vorfeld muskuläre Erkrankungen vorhanden sind? Wichtig beim Kauf von neuen Matratzen ist dabei, dass die Beschaffenheit der Schlafunterlage die Schmerzen an der Wirbelsäule nicht verstärken, sondern bestenfalls lindern.

In solch einem Fall ist eine Matratze mit einer hohen Punktelastizität wichtig. Dadurch werden unterschiedliche Körperpartien zu gleichen Teilen belastet, der Druck aber nicht auf angrenzende Bereiche übertragen. Vicoelastische Matratzen oder Gel-Matratzen eignen sich bei vorhanden skelettären Problemen am besten. Federkernmatratzen sind hingegen ideal, um Rückenschmerzen von Beginn an vorzubeugen.

Die richtige Pflege von Matratzen

Die Schlafunterlage soll etwa alle sieben Jahre erneuert werden. Damit sie aber bis dahin treue Dienste leistet und sie einen himmlischen Schlaf genießen können, ist eine achtsame Pflege notwendig. Ganz gleich, aus welchem Material die Matratze besteht – Kaltschaum, Gelschaum oder Federkern – Verschleißerscheinung und Verschmutzungen durch die dauerhafte Benutzung lassen sich nicht vermeiden.

Mit einigen routinierten Handgriffen pflegen Sie Ihre Matratzen und verlängern damit die Lebensdauer und den Schlafkomfort. Wir haben einige hilfreiche Hinweise für Sie, wie Sie Ihre Matratzen optimal sauber halten können und lange Freude an ihnen haben werden.

Das sollten Sie beachten:

Matratzenschoner
Zwischen die Matratze und den Lattenrost empfiehlt es sich einen Schutz zu legen, der Staub und Schmutz von der Unterseite fernhält. Ebenfalls ist ein Matratzenschoner auf der Liegeseite wichtig, um Schweiß und Bakterien nicht an die Matratze kommen zu lassen. Die Unterlagen zwischen Matratze und Bettlaken sind in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Ganz nach Ihren Bedürfnissen finden Sie einfache Schoner, die die Matratze vor Haut oder Schweiß schützen, für Kinder und ältere Menschen sind flüssigkeitsundurchlässige Matratzenschoner sinnvoll.
Regelmäßig umdrehen
Alle vier bis sechs Wochen müssen Matratzen gedreht werden. Sowohl Kopf- und Fußende gilt es regelmäßig zu tauschen, auch die Liegeseite muss wechseln. Durch die Einteilung in verschiedene Zonen ist der Schlafkomfort auch nach dem Wenden weiterhin gegeben. Mit dem regelmäßigen Tausch beugen Sie gegen Muldenbildung vor und erhalten die Elastizität. Gleichzeitig ist die Abnutzung durch das Wenden in gleichen Teilen ausgeprägt.
Reinigung und Fleckenentfernung
Die meisten Matratzen besitzen einen abnehmbaren Bezug, der normal in der Waschmaschine gereinigt werden kann und anschließend zum Trocknen in Form gezogen wird. Um Bakterien, Schmutz und Hautschuppen zuverlässig zu entfernen, kann er bei 60 Grad gewaschen werden. Auch ein regelmäßiges Absaugen der Matratzen beseitigt Milben und verlängert die Lebensdauer. Leichte Flecken lassen sich am Schnellsten mit einer weichen Bürste und einem sanften Waschmittel für den jeweiligen Fleck entfernen.
Matratzen lüften
Lüften Sie Ihre Matratze regelmäßig, um die aufgenommene Feuchtigkeit wieder abzugeben. Empfehlenswert ist auch ein kurzes Bad in der Sonne, da die UV-Strahlung schädliche Keime abtötet. Betten mit Schubladen verfügen meist über eine schlechtere Belüftung. Daher ist es ratsam, die Schubkästen wöchentlich aufzuziehen, damit die Matratzen auslüften können. Nach dem Schlafen die Bettdecke vom Bett nehmen, sorgt zudem für eine tägliche Belüftung.

Zubehör für Matratzen

Matratzenschoner sind sinnvoll, um die hochwertige Schlafunterlage vor Bakterien und unangenehmen Körperflüssigkeiten zu bewahren. Ob als einfache Baumwollauflage oder Molton bleibt ganz allein Ihrem Geschmack überlassen. Gleichzeitig erhalten Sie auch Schoner, die zwischen Matratze und Lattenrost gelegt werden, um unangenehme Abdrücke an der Unterseite der Matratze zu vermeiden.

Ebenfalls unerlässlich sind in einem Doppelbett mit zwei einzelnen Matratzen verbindende Matratzenkeile. Kinder, die gern am Morgen zu den Eltern gekrabbelt kommen oder das gemeinsame Einschlafen in der Bettmitte – die Brücke verbindet die Matratzen miteinander und schließt die Besucherritze.

Wenn Sie verschiedene Matratzen im Wechsel benutzen, ist eine schonende Aufbewahrungstasche wichtig. Damit bleibt die ungenutzte Matratze über eine lange Zeit sauber und staubfrei.

Den passenden Lattenrost finden

Eine hochwertige Matratze sorgt nur dann für erholsamen Schlaf, wenn sie von einem Lattenrost unterstützt wird. Einerseits fungiert er als Auflagefläche für die Matratzen, andererseits sorgt er für die nötige Stützkraft.

Die gängigsten Arten von Lattenrosten sind:

  • Rollrahmen, die mit einem Band verbunden sind und sich einfach auf das Bettgestell aufrollen lassen
  • Federholzrahmen, die leicht gebogen sind und bei Belastung nachgeben
  • Modulrahmen, die aus einzeln verstellbaren Leisten und flexiblen Tellern bestehen und damit eine größere Einstellvielfalt bieten

Matratze und Lattenrost sollten ideal aufeinander abgestimmt werden, damit der perfekte Schlafkomfort gegeben ist. Je mehr Leisten ein Lattenrost aufweisen kann, desto weicher kann die Matratze sein. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass ein Lattenrost mit wenigen Leisten ideal für feste Federkernmatratzen ist.