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Komfortable Kaltschaummatratzen

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Wer morgens gut erholt und ohne Rückenschmerzen in den Tag starten möchte, benötigt eine Schlafunterlage, die exakt zu seinen Bedürfnissen passt. Neben klassischen Federkernmatratzen erfreuen sich seit einigen Jahren auch Kaltschaummatratzen größter Beliebtheit. Wir haben die modernen Matratzen etwas genauer unter die Lupe genommen und die wichtigsten Punkte für Sie zusammengefasst.

Was zeichnet Kaltschaummatratzen aus?

Kaltschaummatratzen unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht von anderen Matratzenarten. Aus dem speziellen Herstellungsverfahren resultieren zahlreiche positive Eigenschaften, die dafür sorgen, dass die hochwertigen Schlafunterlagen mittlerweile zu den beliebtesten Matratzen überhaupt gehören.

Was ist Kaltschaum und wie wird er hergestellt?

Hinter dem Begriff Kaltschaum verbirgt sich aufgeschäumtes Polyurethan, das in flüssiger Form zu großen Blöcken aufgeschäumt wird. Im Gegensatz zu vielen anderen Schäumen härtet das Material bereits bei niedrigen Temperaturen aus, wodurch sich der Herstellungsprozess besonders energieeffizient gestaltet. Für das Aufschäumen kommen lediglich Luft und keinerlei schädliche Gase zum Einsatz.

Ist der Schaum ausgehärtet, werden die Blöcke ausgeschnitten und mithilfe von Walzen in die gewünschte Form gepresst. Unter dem dabei entstehenden Druck platzen die noch geschlossenen Zellwände auf und lassen eine offenporige Struktur entstehen, die eine optimale Luftzirkulation ermöglicht.

Warum werden Kaltschaummatratzen eingeschnitten?

Ein entscheidendes Qualitätskriterium einer jeden Matratze ist deren Anpassungsfähigkeit an den jeweiligen Schläfer. Um diese bei Kaltschaummatratzen zu verbessern, wird das Material mit Einschnitten oder Profilen versehen. Die simpelste Form sind zweidimensionale Wellenschnitte, die quer auf der Oberfläche verteilt angeordnet sind. Durch unterschiedlich breite Abstände entstehen verschiedene Liegezonen.

Bei einem 3-D-Schnitt werden zusätzlich zu den Querschnitten auch Längsschnitte aufgebracht. Im Ergebnis zeigt sich eine würfelförmige Struktur, die eine hervorragende ergonomische Anpassung ermöglicht und außerdem das Klimamanagement deutlich verbessert.

Welche positiven Eigenschaften weist eine Kaltschaummatratze auf?

Kaltschaummatratzen weisen vielerlei Vorzüge auf. Das aufgeschäumte Material ist vergleichsweise leicht. So lassen sich selbst großformatige Varianten leicht handhaben und ohne viel Mühe regelmäßig wenden. Die durchgängig offene Zellstruktur ermöglicht eine gleichmäßige Härteverteilung und somit eine flexible Belastbarkeit. Zudem erweist sich die offenporige Beschaffenheit als besonders atmungsaktiv und sorgt für einen optimalen Feuchtigkeitstransport.

Die hohe Dichte des Schaumstoffs hat eine ausgezeichnete Stauchhärte zur Folge und verhindert dadurch ein „Einsinken“. Außerdem dient das dichte Material als zuverlässiger Wärmespeicher. Da Schaumstoffmatratzen keinerlei Nährboden für Milben liefern, eignen sie sich hervorragend für Allergiker. Das für Federkernmatratzen typische „Knarzen“ oder Quietschen findet mit einer modernen Kaltschaummatratze ebenfalls ein erfreulich ruhiges Ende.

Das sind die Vorteile einer Kaltschaummatratze:

  • geringes Eigengewicht
  • optimales Feuchtigkeitsmanagement
  • hohe Atmungsaktivität
  • hervorragende Punktelastizität
  • gute Wärmeisolation
  • zuverlässig formstabil
  • allergikerfreundlich
  • absolut geräuschfrei

Wann ist eine Kaltschaummatratze die perfekte Wahl?

Kaltschaummatratzen punkten mit zahlreichen positiven Charakteristika und erfreuen sich bei Jung und Alt gleichermaßen größter Beliebtheit. Ein äußerst attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis sorgt zusätzlich dafür, dass die modernen Matratzen als Schlafunterlage in immer mehr Betten einen festen Platz finden. Doch für wen sind sie besonders empfehlenswert und wer sollte sich lieber nach einer Alternative umsehen?

Für wen eignet sich dieser Matratzentyp besonders?

Da Kaltschaummatratzen eine hohe Punktelastizität aufweisen, sind sie in der Lage, sich unterschiedlichen Schlafpositionen anzupassen. Egal ob Rücken-, Seiten- oder Bauchschläfer – hier findet jeder einen bequemen Liegekomfort. Menschen, die unter Rückenproblemen leiden, profitieren von den verschiedenen Zonen und greifen vorzugsweise zu einem dreidimensionalen Schnitt. Wer nachts häufig fröstelt, wird die angenehm wärmeisolierende Funktion einer Kaltschaummatratze schon bald nicht mehr missen möchten.

Unruhige Schläfer wälzen sich auf einer Kaltschaummatratze erfreulich lautlos hin und her. Da das flexible Material völlig ohne Geräusche wieder in seine Ausgangsposition zurückkehrt, kann auch der daneben liegende Partner einen störungsfreien und erholsamen Schlaf genießen. Aufgrund ihrer optimalen hygienischen Eigenschaften sind Matratzen aus Kaltschaum perfekt für Hausstauballergiker geeignet.

Wann ist von einer Kaltschaummatratze abzuraten?

Durch ihre zahlreichen Vorzüge sind Kaltschaummatratzen für nahezu alle Schlaftypen geeignet. Bei einigen speziellen Bedürfnissen empfehlen sich jedoch Alternativen. So beispielsweise, wenn Sie nachts zu starkem Schwitzen neigen. Zwar sorgt die offenporige Struktur des Kaltschaums für einen kontinuierlichen Feuchtigkeitstransport, jedoch stößt dieser schneller als bei anderen Matratzentypen an Grenzen. Eine Federkernmatratze verfügt über deutlich größere Hohlräume und ist in diesem Fall die bessere Wahl.

Personen mit einem sehr hohen Körpergewicht greifen vorzugsweise ebenfalls zu einer Federkernmatratze. Bei einer hohen Belastung ab etwa einhundert Kilogramm sorgt diese für ein stabileres Liegegefühl. Wünschen Sie sich dennoch eine Kaltschaummatratze, greifen Sie vorzugsweise zu speziellen XXL-Varianten, die jedoch nur von einer begrenzen Anzahl von Herstellern angeboten werden.

Darauf kommt es beim Kauf der idealen Kaltschaummatratze an

Kaltschaummatratze ist nicht gleich Kaltschaummatratze. Die einzelnen Ausführungen weisen deutliche Unterschiede im Hinblick auf Qualität und Schlafkomfort auf. Dabei gilt jedoch nicht zwangsläufig, dass eine teurere Variante zwangsläufig die bessere ist. Vielmehr sollten Sie Kriterien wie Raumgewicht, Anzahl der Liegezonen und Härtegrad Beachtung schenken.

Raumgewicht: das Kriterium für langanhaltende Formstabilität

Das Raumgewicht gibt Auskunft darüber, wie viel Rohmaterial in einem Kubikmeter fertiger Schaummasse steckt. Dabei gilt: Je höher der Wert, desto besser – denn ein geringes Raumgewicht impliziert größere Poren und somit mehr Luft. Dadurch ist die Matratze als Ganzes weniger elastisch und verliert schneller an Rückstellungskraft. Die Folge sind unschöne Kuhlen und eine kürzere Lebensdauer.

Dabei kommt es jedoch auch auf die Nutzungsintensität an. Während für Matratzen in Ferienhäusern oder Gästezimmern ein geringeres Raumgewicht von etwa 30 kg/m³ völlig ausreichend ist, sollten Sie für die tägliche Nutzung eine Variante mit einem Wert von mehr als 40 kg/m³ wählen. Für Kinder, die weniger Körpergewicht auf die Waage bringen als Erwachsene, sind Varianten von geringerer Dichte ebenfalls ausreichend.

Liegezonen: maßgeschneiderte Einschnitte für Unterstützung nach Bedarf

Um jeder Körperpartie die Unterstützung zukommen zu lassen, die sie benötigt, bestehen Matratzen aus verschiedenen Zonen. Kaltschaummatratzen sind meist in sieben verschiedene Bereiche untergliedert und ermöglichen so eine ergonomisch gesunde Position. Dabei wird die Wirbelsäule so weit wie möglich stabilisiert und in ihrer natürlichen Form gehalten. So kann sich die Muskulatur entspannen.

Die verschiedenen Härtezonen entstehen beim Einschneiden der Matratze. Hierbei wird die Oberfläche auf unterschiedliche Weise strukturiert und ist somit mehr oder weniger nachgiebig.

  1. Kopf-/Nacken: Eine mittlere Härte stützt den Kopf und sorgt dafür, dass der Nacken nicht zu stark gedehnt wird.
  2. Schulter: Diese Zone ist besonders weich. Durch das Einsinken von Schultern und Oberarmen behält die Wirbelsäule ihre natürliche Konstitution.
  3. Lendenwirbel: Um die Lendenwirbelsäule zu stabilisieren, ist dieser Bereich besonders unnachgiebig.
  4. Becken: Ähnlich wie beim Schulterbereich ist die Matratze hier sehr weich und erlaubt ein Einsinken.
  5. Oberschenkel: Um den Rumpf insgesamt zu stabilisieren, ist die Beinzone wieder deutlich härter als der Beckenbereich.
  6. Waden: Damit die Unterschenkelvenen optimal durchblutet werden, besteht diese Zone aus angenehm weichem Material.
  7. Fuß: Eine mittlere Härte vermeidet hier ein Abknicken der Gelenke und reduziert zugleich den Druck.

Härtegrad: Festigkeit nach Körpergewicht

Damit die einzelnen Zonen ihre Wirkung bestmöglich entfalten können, spielt bei der Wahl Ihrer neuen Kaltschaummatratze auch der Härtegrad eine wichtige Rolle. Dieser ist nicht einheitlich genormt und kann von Hersteller zu Hersteller variieren. Meist werden jedoch vier Abstufungen der Festigkeit unterschieden, die verschiedenen Gewichtskategorien abbilden:

  • 1 = weich: bis 60 kg
  • 2 = mittel: bis 80 kg
  • 3 = hart: bis 110 kg
  • 4 = extra-fest: bis 140 kg

Für den individuell optimalen Härtegrad spielen jedoch auch persönliche Vorlieben eine wesentliche Rolle. Deshalb dient die Einteilung eher als grobe Orientierungshilfe.

Bezugsstoff: mehr als nur eine praktische Schutzschicht

Neben dem Matratzenkern entscheidet auch der Bezugsstoff, ob Sie sich beim Schlafen wohlfühlen. Um die Funktion des Innenlebens der Matratze zu unterstützen, besteht diese Schicht idealerweise aus atmungsaktiven Materialien, die außerdem Feuchtigkeit aufnehmen und sie anschließend wieder abgeben. Bezüge, die mit einer Füllung aus Naturfasern unterfüttert sind, fühlen sich besonders angenehm an und sorgen für ein wohlig-weiches Liegegefühl.

Für Allergiker empfehlen sich Bezugsstoffe aus synthetischen Stoffen, die sich im Handumdrehen mit einem Reißverschluss entfernen lassen und zum Waschen in die Maschine gegeben werden können. Bei regelmäßiger Reinigung haben Milben und andere Auslöser für Allergien keine Chance und Sie genießen einen herrlich erholsamen Schlaf.

Lattenrost: die passende Ergänzung für Ihre Kaltschaummatratze

Um den Komfort einer Kaltschaummatratze bestmöglich zu genießen, wählen Sie vorzugsweise einen Lattenrost der über möglichst kleine Abstände zwischen den Leisten verfügt. So verhindern Sie, dass die Matratze in die Rillen gedrückt und dabei beschädigt wird. Zudem gilt der Grundsatz: Je mehr einzelne Leisten, desto zielgenauer die Unterstützung für den Körper. Auf diese Weise spielen Lattenrost und Matratze perfekt zusammen und passen sich optimal selbst kleinsten Bewegungen an.

Idealerweise lassen sich die einzelnen Körperzonen mittels kleiner Verstellschieber auch bei dem Lattenrost individuell anpassen. Je weiter Sie die Kunststoffteile auseinander schieben, desto weicher und flexibler wird die Liegefläche. Für noch mehr Bequemlichkeit sorgen Lattenroste, die sich im oberen oder unteren Bereich ankippen lassen. Oder wie wäre es mit einem äußerst flexiblen Tellerlattenrost? Perfekt für alle, die sich ein besonders luxuriöses Liegegefühl wünschen! Kaltschaummatratzen eignen sich auch hervorragend für Boxspringbetten. Hier ergänzen sie den Federkern-Unterbau um eine punktelastische Auflage.

Für eine lange Lebensdauer: die richtige Pflege der Kaltschaummatratze

Damit Sie möglichst lange Zeit Freude an Ihrer Matratze haben, gilt es, einige wesentliche Punkte zu beachten. Dies beginnt bereits mit der Lieferung:

  • Meist kommen Kaltschaummatratzen gerollt in einer Plastikhülle zu Ihnen nach Hause. Befreien Sie Ihre neue Schlafunterlage von der Umverpackung und geben Sie ihr mindestens vierundzwanzig Stunden Zeit, sich zu entfalten.
  • Um sicherzustellen, dass Ihre Matratze Sie abends mit gewohnter Frische empfängt, geben Sie ihr tagsüber die Gelegenheit zu atmen und die Restfeuchte der Nacht an die Raumluft abzugeben – am besten bei offenem Fenster.
  • Selbst bei hochwertigen Modellen sind Liegemulden bei extrem einseitiger Nutzung nicht auszuschließen. Wenden Sie die Matratze deshalb turnusmäßig und nutzen Sie dabei zugleich die Vorteile, die Ihnen Versionen mit Sommer- und Winterseite bieten.
  • Auch wenn Sie kein Allergiker sind: Regelmäßiges Waschen des Bezugsstoffes sorgt für eine optimale Hygiene. Entfernen Sie den Überzug etwa alle drei Monate und geben Sie ihn zum Reinigen in die Maschine.
  • Irgendwann hat auch die beste Matratze einmal ausgedient: Nach etwa zehn Jahren heißt es Abschied nehmen.

Fazit: alles Wissenswerte über Kaltschaummatratzen kurz und knapp zusammengefasst

  • ✔ Kaltschaummatratzen werden in einem innovativen Herstellungsprozess aus flüssigem Schaumstoff gegossen und anschließend in Form gebracht. Dabei entsteht eine offenporige Struktur, die verantwortliche für zahlreiche positive Eigenschaften des Matratzentyps ist.
  • ✔ Kaltschaummatratzen eignen sich für nahezu alle Schläfer. Sie weisen ein vergleichsweise geringes Eigengewicht auf und lassen sich leicht transportieren.
  • ✔ Die Qualität der Matratze ist abhängig von der Profilierung sowie vom Raumgewicht und der Anzahl der Liegezonen.
  • ✔ Für die Wahl des individuell optimalen Härtegrades spielt das eigene Körpergewicht eine entscheidende Rolle.
  • ✔ Für optimale hygienische Bedingungen sollte der Bezugsstoff waschbar sein und die klimaregulierenden Funktionen der Matratze unterstützen.
  • ✔ Um die positive Wirkung der Matratze zu unterstützen, verfügt der darunter befindliche Lattenrost über eine möglichst enge Lattung und lässt sich zudem individuell einstellen.
  • ✔ Bei entsprechender Pflege behalten Kaltschaummatratzen lange Zeit ihre Form und bescheren Ihnen ein wohliges Schlafgefühl.

Was zeichnet Kaltschaummatratzen aus?

Kaltschaummatratzen unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht von anderen Matratzenarten. Aus dem speziellen Herstellungsverfahren resultieren zahlreiche positive Eigenschaften, die dafür sorgen, dass die hochwertigen Schlafunterlagen mittlerweile zu den beliebtesten Matratzen überhaupt gehören.

Was ist Kaltschaum und wie wird er hergestellt?

Hinter dem Begriff Kaltschaum verbirgt sich aufgeschäumtes Polyurethan, das in flüssiger Form zu großen Blöcken aufgeschäumt wird. Im Gegensatz zu vielen anderen Schäumen härtet das Material bereits bei niedrigen Temperaturen aus, wodurch sich der Herstellungsprozess besonders energieeffizient gestaltet. Für das Aufschäumen kommen lediglich Luft und keinerlei schädliche Gase zum Einsatz.

Ist der Schaum ausgehärtet, werden die Blöcke ausgeschnitten und mithilfe von Walzen in die gewünschte Form gepresst. Unter dem dabei entstehenden Druck platzen die noch geschlossenen Zellwände auf und lassen eine offenporige Struktur entstehen, die eine optimale Luftzirkulation ermöglicht.

Warum werden Kaltschaummatratzen eingeschnitten?

Ein entscheidendes Qualitätskriterium einer jeden Matratze ist deren Anpassungsfähigkeit an den jeweiligen Schläfer. Um diese bei Kaltschaummatratzen zu verbessern, wird das Material mit Einschnitten oder Profilen versehen. Die simpelste Form sind zweidimensionale Wellenschnitte, die quer auf der Oberfläche verteilt angeordnet sind. Durch unterschiedlich breite Abstände entstehen verschiedene Liegezonen.

Bei einem 3-D-Schnitt werden zusätzlich zu den Querschnitten auch Längsschnitte aufgebracht. Im Ergebnis zeigt sich eine würfelförmige Struktur, die eine hervorragende ergonomische Anpassung ermöglicht und außerdem das Klimamanagement deutlich verbessert.

Welche positiven Eigenschaften weist eine Kaltschaummatratze auf?

Kaltschaummatratzen weisen vielerlei Vorzüge auf. Das aufgeschäumte Material ist vergleichsweise leicht. So lassen sich selbst großformatige Varianten leicht handhaben und ohne viel Mühe regelmäßig wenden. Die durchgängig offene Zellstruktur ermöglicht eine gleichmäßige Härteverteilung und somit eine flexible Belastbarkeit. Zudem erweist sich die offenporige Beschaffenheit als besonders atmungsaktiv und sorgt für einen optimalen Feuchtigkeitstransport.

Die hohe Dichte des Schaumstoffs hat eine ausgezeichnete Stauchhärte zur Folge und verhindert dadurch ein „Einsinken“. Außerdem dient das dichte Material als zuverlässiger Wärmespeicher. Da Schaumstoffmatratzen keinerlei Nährboden für Milben liefern, eignen sie sich hervorragend für Allergiker. Das für Federkernmatratzen typische „Knarzen“ oder Quietschen findet mit einer modernen Kaltschaummatratze ebenfalls ein erfreulich ruhiges Ende.

Das sind die Vorteile einer Kaltschaummatratze:

  • geringes Eigengewicht
  • optimales Feuchtigkeitsmanagement
  • hohe Atmungsaktivität
  • hervorragende Punktelastizität
  • gute Wärmeisolation
  • zuverlässig formstabil
  • allergikerfreundlich
  • absolut geräuschfrei

Wann ist eine Kaltschaummatratze die perfekte Wahl?

Kaltschaummatratzen punkten mit zahlreichen positiven Charakteristika und erfreuen sich bei Jung und Alt gleichermaßen größter Beliebtheit. Ein äußerst attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis sorgt zusätzlich dafür, dass die modernen Matratzen als Schlafunterlage in immer mehr Betten einen festen Platz finden. Doch für wen sind sie besonders empfehlenswert und wer sollte sich lieber nach einer Alternative umsehen?

Für wen eignet sich dieser Matratzentyp besonders?

Da Kaltschaummatratzen eine hohe Punktelastizität aufweisen, sind sie in der Lage, sich unterschiedlichen Schlafpositionen anzupassen. Egal ob Rücken-, Seiten- oder Bauchschläfer – hier findet jeder einen bequemen Liegekomfort. Menschen, die unter Rückenproblemen leiden, profitieren von den verschiedenen Zonen und greifen vorzugsweise zu einem dreidimensionalen Schnitt. Wer nachts häufig fröstelt, wird die angenehm wärmeisolierende Funktion einer Kaltschaummatratze schon bald nicht mehr missen möchten.

Unruhige Schläfer wälzen sich auf einer Kaltschaummatratze erfreulich lautlos hin und her. Da das flexible Material völlig ohne Geräusche wieder in seine Ausgangsposition zurückkehrt, kann auch der daneben liegende Partner einen störungsfreien und erholsamen Schlaf genießen. Aufgrund ihrer optimalen hygienischen Eigenschaften sind Matratzen aus Kaltschaum perfekt für Hausstauballergiker geeignet.

Wann ist von einer Kaltschaummatratze abzuraten?

Durch ihre zahlreichen Vorzüge sind Kaltschaummatratzen für nahezu alle Schlaftypen geeignet. Bei einigen speziellen Bedürfnissen empfehlen sich jedoch Alternativen. So beispielsweise, wenn Sie nachts zu starkem Schwitzen neigen. Zwar sorgt die offenporige Struktur des Kaltschaums für einen kontinuierlichen Feuchtigkeitstransport, jedoch stößt dieser schneller als bei anderen Matratzentypen an Grenzen. Eine Federkernmatratze verfügt über deutlich größere Hohlräume und ist in diesem Fall die bessere Wahl.

Personen mit einem sehr hohen Körpergewicht greifen vorzugsweise ebenfalls zu einer Federkernmatratze. Bei einer hohen Belastung ab etwa einhundert Kilogramm sorgt diese für ein stabileres Liegegefühl. Wünschen Sie sich dennoch eine Kaltschaummatratze, greifen Sie vorzugsweise zu speziellen XXL-Varianten, die jedoch nur von einer begrenzen Anzahl von Herstellern angeboten werden.

Darauf kommt es beim Kauf der idealen Kaltschaummatratze an

Kaltschaummatratze ist nicht gleich Kaltschaummatratze. Die einzelnen Ausführungen weisen deutliche Unterschiede im Hinblick auf Qualität und Schlafkomfort auf. Dabei gilt jedoch nicht zwangsläufig, dass eine teurere Variante zwangsläufig die bessere ist. Vielmehr sollten Sie Kriterien wie Raumgewicht, Anzahl der Liegezonen und Härtegrad Beachtung schenken.

Raumgewicht: das Kriterium für langanhaltende Formstabilität

Das Raumgewicht gibt Auskunft darüber, wie viel Rohmaterial in einem Kubikmeter fertiger Schaummasse steckt. Dabei gilt: Je höher der Wert, desto besser – denn ein geringes Raumgewicht impliziert größere Poren und somit mehr Luft. Dadurch ist die Matratze als Ganzes weniger elastisch und verliert schneller an Rückstellungskraft. Die Folge sind unschöne Kuhlen und eine kürzere Lebensdauer.

Dabei kommt es jedoch auch auf die Nutzungsintensität an. Während für Matratzen in Ferienhäusern oder Gästezimmern ein geringeres Raumgewicht von etwa 30 kg/m³ völlig ausreichend ist, sollten Sie für die tägliche Nutzung eine Variante mit einem Wert von mehr als 40 kg/m³ wählen. Für Kinder, die weniger Körpergewicht auf die Waage bringen als Erwachsene, sind Varianten von geringerer Dichte ebenfalls ausreichend.

Liegezonen: maßgeschneiderte Einschnitte für Unterstützung nach Bedarf

Um jeder Körperpartie die Unterstützung zukommen zu lassen, die sie benötigt, bestehen Matratzen aus verschiedenen Zonen. Kaltschaummatratzen sind meist in sieben verschiedene Bereiche untergliedert und ermöglichen so eine ergonomisch gesunde Position. Dabei wird die Wirbelsäule so weit wie möglich stabilisiert und in ihrer natürlichen Form gehalten. So kann sich die Muskulatur entspannen.

Die verschiedenen Härtezonen entstehen beim Einschneiden der Matratze. Hierbei wird die Oberfläche auf unterschiedliche Weise strukturiert und ist somit mehr oder weniger nachgiebig.

  1. Kopf-/Nacken: Eine mittlere Härte stützt den Kopf und sorgt dafür, dass der Nacken nicht zu stark gedehnt wird.
  2. Schulter: Diese Zone ist besonders weich. Durch das Einsinken von Schultern und Oberarmen behält die Wirbelsäule ihre natürliche Konstitution.
  3. Lendenwirbel: Um die Lendenwirbelsäule zu stabilisieren, ist dieser Bereich besonders unnachgiebig.
  4. Becken: Ähnlich wie beim Schulterbereich ist die Matratze hier sehr weich und erlaubt ein Einsinken.
  5. Oberschenkel: Um den Rumpf insgesamt zu stabilisieren, ist die Beinzone wieder deutlich härter als der Beckenbereich.
  6. Waden: Damit die Unterschenkelvenen optimal durchblutet werden, besteht diese Zone aus angenehm weichem Material.
  7. Fuß: Eine mittlere Härte vermeidet hier ein Abknicken der Gelenke und reduziert zugleich den Druck.

Härtegrad: Festigkeit nach Körpergewicht

Damit die einzelnen Zonen ihre Wirkung bestmöglich entfalten können, spielt bei der Wahl Ihrer neuen Kaltschaummatratze auch der Härtegrad eine wichtige Rolle. Dieser ist nicht einheitlich genormt und kann von Hersteller zu Hersteller variieren. Meist werden jedoch vier Abstufungen der Festigkeit unterschieden, die verschiedenen Gewichtskategorien abbilden:

  • 1 = weich: bis 60 kg
  • 2 = mittel: bis 80 kg
  • 3 = hart: bis 110 kg
  • 4 = extra-fest: bis 140 kg

Für den individuell optimalen Härtegrad spielen jedoch auch persönliche Vorlieben eine wesentliche Rolle. Deshalb dient die Einteilung eher als grobe Orientierungshilfe.

Bezugsstoff: mehr als nur eine praktische Schutzschicht

Neben dem Matratzenkern entscheidet auch der Bezugsstoff, ob Sie sich beim Schlafen wohlfühlen. Um die Funktion des Innenlebens der Matratze zu unterstützen, besteht diese Schicht idealerweise aus atmungsaktiven Materialien, die außerdem Feuchtigkeit aufnehmen und sie anschließend wieder abgeben. Bezüge, die mit einer Füllung aus Naturfasern unterfüttert sind, fühlen sich besonders angenehm an und sorgen für ein wohlig-weiches Liegegefühl.

Für Allergiker empfehlen sich Bezugsstoffe aus synthetischen Stoffen, die sich im Handumdrehen mit einem Reißverschluss entfernen lassen und zum Waschen in die Maschine gegeben werden können. Bei regelmäßiger Reinigung haben Milben und andere Auslöser für Allergien keine Chance und Sie genießen einen herrlich erholsamen Schlaf.

Lattenrost: die passende Ergänzung für Ihre Kaltschaummatratze

Um den Komfort einer Kaltschaummatratze bestmöglich zu genießen, wählen Sie vorzugsweise einen Lattenrost der über möglichst kleine Abstände zwischen den Leisten verfügt. So verhindern Sie, dass die Matratze in die Rillen gedrückt und dabei beschädigt wird. Zudem gilt der Grundsatz: Je mehr einzelne Leisten, desto zielgenauer die Unterstützung für den Körper. Auf diese Weise spielen Lattenrost und Matratze perfekt zusammen und passen sich optimal selbst kleinsten Bewegungen an.

Idealerweise lassen sich die einzelnen Körperzonen mittels kleiner Verstellschieber auch bei dem Lattenrost individuell anpassen. Je weiter Sie die Kunststoffteile auseinander schieben, desto weicher und flexibler wird die Liegefläche. Für noch mehr Bequemlichkeit sorgen Lattenroste, die sich im oberen oder unteren Bereich ankippen lassen. Oder wie wäre es mit einem äußerst flexiblen Tellerlattenrost? Perfekt für alle, die sich ein besonders luxuriöses Liegegefühl wünschen! Kaltschaummatratzen eignen sich auch hervorragend für Boxspringbetten. Hier ergänzen sie den Federkern-Unterbau um eine punktelastische Auflage.

Für eine lange Lebensdauer: die richtige Pflege der Kaltschaummatratze

Damit Sie möglichst lange Zeit Freude an Ihrer Matratze haben, gilt es, einige wesentliche Punkte zu beachten. Dies beginnt bereits mit der Lieferung:

  • Meist kommen Kaltschaummatratzen gerollt in einer Plastikhülle zu Ihnen nach Hause. Befreien Sie Ihre neue Schlafunterlage von der Umverpackung und geben Sie ihr mindestens vierundzwanzig Stunden Zeit, sich zu entfalten.
  • Um sicherzustellen, dass Ihre Matratze Sie abends mit gewohnter Frische empfängt, geben Sie ihr tagsüber die Gelegenheit zu atmen und die Restfeuchte der Nacht an die Raumluft abzugeben – am besten bei offenem Fenster.
  • Selbst bei hochwertigen Modellen sind Liegemulden bei extrem einseitiger Nutzung nicht auszuschließen. Wenden Sie die Matratze deshalb turnusmäßig und nutzen Sie dabei zugleich die Vorteile, die Ihnen Versionen mit Sommer- und Winterseite bieten.
  • Auch wenn Sie kein Allergiker sind: Regelmäßiges Waschen des Bezugsstoffes sorgt für eine optimale Hygiene. Entfernen Sie den Überzug etwa alle drei Monate und geben Sie ihn zum Reinigen in die Maschine.
  • Irgendwann hat auch die beste Matratze einmal ausgedient: Nach etwa zehn Jahren heißt es Abschied nehmen.

Fazit: alles Wissenswerte über Kaltschaummatratzen kurz und knapp zusammengefasst

  • ✔ Kaltschaummatratzen werden in einem innovativen Herstellungsprozess aus flüssigem Schaumstoff gegossen und anschließend in Form gebracht. Dabei entsteht eine offenporige Struktur, die verantwortliche für zahlreiche positive Eigenschaften des Matratzentyps ist.
  • ✔ Kaltschaummatratzen eignen sich für nahezu alle Schläfer. Sie weisen ein vergleichsweise geringes Eigengewicht auf und lassen sich leicht transportieren.
  • ✔ Die Qualität der Matratze ist abhängig von der Profilierung sowie vom Raumgewicht und der Anzahl der Liegezonen.
  • ✔ Für die Wahl des individuell optimalen Härtegrades spielt das eigene Körpergewicht eine entscheidende Rolle.
  • ✔ Für optimale hygienische Bedingungen sollte der Bezugsstoff waschbar sein und die klimaregulierenden Funktionen der Matratze unterstützen.
  • ✔ Um die positive Wirkung der Matratze zu unterstützen, verfügt der darunter befindliche Lattenrost über eine möglichst enge Lattung und lässt sich zudem individuell einstellen.
  • ✔ Bei entsprechender Pflege behalten Kaltschaummatratzen lange Zeit ihre Form und bescheren Ihnen ein wohliges Schlafgefühl.